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Notfallverbund 16. September 2026

Am 15. September 2026 wurde in Schwerin der Notfallverbund der Region Westmecklenburg gegründet, der erste Zusammenschluss dieser Art in Mecklenburg-Vorpommern. Die Unterzeichnung des Letter of Intent erfolgte im Foyer der Landesbibliothek M-V im Beisein von Ministerin Bettina Martin. Mit der Gründung verfügen nun erstmals alle 16 Bundesländer über mindestens einen Notfallverbund zum Kulturgutschutz.

Worum geht es?

Die Partnereinrichtungen des Verbandes sichern sich gegenseitige Hilfe im Ernstfall zu. Im Rahmen der Unterzeichnung wurden zudem zwei geförderte Erstversorgungsstraßen vorgestellt, die Material und technische Ausrüstung für die Erstversorgung und Sicherung von Kulturgut bereithalten.

Dem Notfallverbund gehören zahlreiche Einrichtungen aus der Region an, darunter das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege, die Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen M-V, die Landeshauptstadt Schwerin, das Kreisarchiv Nordwestmecklenburg bis zur Stiftung Mecklenburg.

Der nun gegründete Notfallverbund geht auf die Arbeit einer vom Ministerium betreuten AG zurück, die seit 2021 an Strukturen zum Schutz von Kulturgut gearebtiet hat.

Unsere Position

Der Verband für das Archivwesen in Mecklenburg-Vorpommern e. V. unterstützt die Gründung des Notfallverbundes ausdrücklich und ruft alle Archive im Land dazu auf, sich an bestehenden oder künftigen Notfallverbünden zu beteiligen. Gemeinsame Vorsorge ist der wirksamste Weg, wertvolle und einzigartige Archivalien vor Schäden zu schützen. Die Gründung weiterer Verbünde in M-V ist bereits in Planung.

Kulturbewahrende Einrichtungen mit Interesse an einer Mitwirkung im Notfallverbund Westmecklenburg können sich jederzeit an Herrn Wehry von der Landesbibliothek M-V wenden. Eine interaktive Karte aller Notfallverbünde zum Kulturgutschutz in Deutschland ist unter kek-spk.de/notfallverbundkarte einsehbar.

Weitere Berichterstattung

Pressemitteilung der KEK vom 14.09.2026

Bericht des NDR vom 15.09.2026